Horse and Pony

Dein Leben für seins


Das erste Buch:

Name: Wilde Pferde in Gefahr

ISBN:380055376

Bertrag: (A) 10,95 Euro

                               Kapitel 1

Peggy Corbett beugte sich im Sattel nach vorn und tätschelte ihren Wallach den Hals.»Lass mich nicht im Stich,Dusty!«,feuerte sie ihn an.»Ich weiß,dass Dixie kaum noch zu schlagen ist,aber wir müssen es wenigstens versuchen.Zeig den Leuten,dass du schneller bist als dieses weiße Angeberpferd!«

 Ein verhaltenes Schnauben zeigte ihr an,dass Dusty wusste,was sie wollte.Sie lenkte ihn mit einem leichten Schenkeldruck zur Ziellinie und blieb vor der Markierung stehen,die Zügel in der linken Hand,die rechte erhoben,um sie beim Startsignal sofort auf die Hinterhand des Pferdes sausen zu lassen.

 Sie spürte die erwartungsvolle Spannung,die über den Fairgrounds von Reno lag.Obwohl sie ihren Stetson in die Stirn gezogen hatte und alle ihre Sinne auf den Start konzentriert waren,fühlte sie,wie gebannt die Zuschauer auf den Tribünen saßen.Die Stimme eines kleinen Mädchens,ein nervöses Husten,das Schnauben eines Pferdes in der Koppel hinter der Anzeigetafel,das Signal des Starters und den letzten Ritt an diesem Nachmittag.

»Ladies and Gentlemens!«,tönte es aus den Lautspechern.»Zum letzten Ritt beim diejährigen Barrel Racing stehen Miss Peggy Corbett aus Billigs,Montana, und ihr Wallach Dusty bereit.Peggy ist neunzeh Jahre jung und hat in dieser Saison bereits drei zweite Plätze aufzuweisen.Nur sie hat noch die Chance,die führende Dixie Malone vom ersten Platz zu verdrängen«

 Peggy hörte die Worte kaum.Ihr Blick war auf die erste Tonne gerichtet,ihre Ohren warteten auf das Startsignal.Insgesamt drei Tonnen waren wie die Blätter eines Kleeblatts in der Arena angeordnet.Wer sie am schnellsten umrundete und in der besten Zeit über die Ziellinie ritt,hatte gewonnen.

 16,4 Sekunden hatte Dixie vorgelegt,eine unglaubliche Zeit.Wer die unterbieten wollte musste eine erstklassige Reiterin sein und ein schnelles Pferd haben.Und musste einen guten Tag erwischen,einen sehr guten Tag.

 »Go!«,rief der Starter.                                                             

 Peggy ließ die rechte Hand auf das Hinterteil des Wallachs klatschen,presste ihm gleichzeitig die Hacken in die Seite und schoss in die Arena.Weit über den Rücken ihre Pferdes gebeugt und die Zügel locker in der Hand galoppierte sie auf die erste Tonne zu.So eng,dass sie mit den Stiefeln beinahe die Tonne berührte,lenkte sie ihr Pferd um das Hindernis herum.Dusty ging mit der Hinterhand weit nach unten,als sie herum waren,und stürmte nach vorn,preschte unter Peggy wilden Anfeuerungsrufen auf die zweite Tonne zu.Aber er war nicht so flink auf den Beinen wie Bluebonnet,die weiße Stute ihrer Rivalin.Was er dort verlor,machte er zwar durch Kraft und Entschlossenheit wett,doch bei der letzten Tonne geriet er ins Rutschen und verlor wertvolle Zeit,bevor Peggy ihn im gestreckten Galopp über die Ziellinie.

 »16,8 Sekunden,eine erstklassiege Zeit«,folgte ihr die Stimme des Moderators,»und damit steht unsere Gewinnerin fest:Dixie Malone aus Forth Worth in Texas hat gewonnen!Herzlichen Glückwunsch,Dixie!«

  Außerhalb der Arena,auf dem sandigen Platz,der den Teilnehmern des Rodeos vorbehalten war,stieg Peggy aus dem Sattel und belohnte Dusty mit einer Mohrrübe.»Das hast du gut gemacht«,lobte sie ihn.»Wir lagen nun vier Zehntel hinter ihr.Das nächste Mal packen wir sie,ganz bestimmt!«

 Sie führte ihren Wallach zur Tränke und ließ ihn saufen.Zur Siegerehung würde sie noch einmal einmal in die Arena reiten und wie bei den letzten Rodeos mit einem kleinen Geldpreis für den zweiten Platz vorliebnehmen müssen.Von den Preisgeldern allein konnte sie nicht leben und musste  zwischen  den Rodeos als Bdienung in einem Coffeeshop arbeiten.Das große Geld gab es nur in Texas.Bei den Rodeos in Forth Worth und Amarillo kamen auch die Cowgirls auf ihre Kosten.

 »Howdy,Peggy.Kein schlechter Ritt.«

 Peggy drehte sich um und sah Dixie auf ihrer Schimmelstute sitzen.Mit ihrem Püppchengesicht und den blonden Locken sah sie beinahe so gut aus wie Marylin Monroe,nur drahtiger,wie ein Cowgirl eben.Als einzige Reiterin hatte sie sich geschminkt,Lippenstift,pfisichfarbenes Rouge und reichlich Eyeliner,der ihre braunen Augen noch glutvoller aussahen ließ.Der Traum aler Männer,wie die sehnsuchtsvollen Blicke der wartenden Cowboys und Bullenreiter bewiesen.

 »Danke«,sagte Peggy.

 »Nur vier Zehntel langsamer al ich,so war noch keine dieses Jahr.«In ihrer Stimme schwang eine gehörige Portion Arroganz mit.Ihr Pferd hatten ihre Eltern von einem Züchter in Kentucky gekauft,eine Prachtstute,die arabisches Blut in den Adern haben musste,so elegant bewegte sie sich.Obwohl Dixie schon als Kind geritten war,hatte die Familie im vorletzen Winter einen der besten Rodeoreiter des Landes als Trainer verpflichtet,um sie noch schneller zu machen.

 »Du kannst nicht immer gewinnen«,sagte Peggy.

 Dixie lächelte spöttisch.»Bis jetzt schon.Aber mach dir nichts draus,nicht mal in Texas gibts's eine,die schneller ist als ich.Sogar die Männer,die gegen mich angetreten sind,waren langsamer.«Sie Sie lächelte und zeigte ihre perlweißen Zähne.»Wir sehen uns später,Peggy.«

 Peggy blickte ihr nach und bewunderte ihre lässigen und zugleich sehr vornehme Art,im Sattel zu sitzen.An ihr war nichts Derbes oder Burschikoses.Wie eine Prinzessin ritt sie dahin,den Rücken gerade,das Kinn stolz erhoben,ein herablassendes Lächeln in den dunklen Augen.Ihre rot-weiße,mit silbernen Pailletten besetzte Bluse und der weiße Gürtel mit bunten Strasssteinen funkelten im Sonnenlicht.Die Blicke aller Männer folgten ihr.

 »Blöde Angeberin«,flüsterte Peggy ihrem Wallach zu.»Was meinst du,was die für Augen machen würde,wenn wir sie wirklich malschlagen?«Sie stieg in den Sattel und folgte der Texanerin.Ihr war klar,dass sie lange keinen so imposanten Eindruck machte wie ihre Rivalin,dazu war ihr Wallach nicht edel genug und der Sattel viel zu schäbig.Auch ihre weiße Bluse mit den blauen Fransen und ihr einfacher Stetson verblassten gegenüber der edlen Kleidung der Texanerin.Von dem silbernen Stern an Dixies Bluse,den sie von den Texas Rangers geschenkt bekommen hatte,gan zu schweigen.

 Immerhin jubelten die Zuschauer auch Peggy begeistert zu,als sie zur Siegerehrung in die Arena ritt.Eigentlich konnte sie mit ihren dunklen Haaren,die sie wie immer während des Reitens zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte,und ihren leuchtenden blauen Augen jeder Rodeo-Queen das Wasser reichen.

 

Mit ihrer Urkunde und dem Scheck ritt sie eine Ehrenrunde,natürlich hinter Dixie,aber vor der Drittplatzierten,einem Mädchen aus Wyoming.Obwohl sie wusste,dass der meiste Beifall  der Gewinnerin gehörte und die Augen aller Männer auf Dixie gerichtet waren,genoss sie den Jubel.Irdendwann würde sie als Erste durch die Arena reiten,,den großen goldenen Pokal in beiden Händen.Sie träumte noch immer davon,eines Tages genug Preisgeld zu gewinnen,um davon leben zu können und die Reiterei zu ihrem Beruf zu machen.

 Sie nahm den Stetson abund winkte dem Publikum ein letztes Mal zu,dann ritt sie zu ihrem angerosteten Pick-up und dem Pferdeanhänger zurück,die hinter der Absperrung am Koppelzaun standen.Anders als Dixie,die ihre  von einem Angestellten abreiben ließ und gleich in ihrem vornehmen Wohnanhänger verschwand,kümmerte Peggy sich selbst um ihr Pferd.Sie nahm ihm den Sattel ab,wuchtete ihn auf den Koppelzaun und griff dankbar nach dem Wasserschlauch,den ihr eines der anderen Mädchen reichte.Sie nahm einen kräftigen  Schluck von dem kühlen Nass,bevor sie Dusty abspritzte.

 Nachdem sie den Wallach abgerieben hatte,führte sie ihn in den Anhänger

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